Trotz Wind und Wetter!


Wie Oma schon sagte: Es gibt kein schlechtes Wetter nur unpassende Kleidung! Aber manchmal ist da diese Ideenloch. Was soll ich mit meiner Kleinen nur drauĂźen machen? Wir haben da ein paar Tipps…

1 Schiffkentern
Für Zielwerfer: Die größe Pfütze ist das Meer, die Kinder sind die Piraten. Jeder Pirat sucht sich ein großes Blatt, das möglichst gut von dem der anderen zu unterscheiden ist. Wer mag, kann auch noch aus einem Blattstiel oder einem Grashalm einen Segelmast hineinstecken. Dann werden die Schiffe aufs Wasser gesetzt, die Kinder gehen einige Schritte zurück und versuchen nun, mit Steinen die Schiffe der jeweils anderen Piraten zum Kentern zu bringen.

 

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2 Scheckenrennen
Der Klassiker: Zuerst muss man ebenso viele Weinbergschnecken wie Mitspieler finden. Dann legt man mit Stecken oder langen Gräsern ein kreisförmiges Schneckenstadion von etwa 50 Zentimetern Durchmesser an. Jeder Mitspieler malt eine Startnummer oder einen Punkt auf das Haus seiner Schnecke und setzt sie in die Mitte des Rennstadions. Und dann heiĂźt’s: „Ready, steady, slow!“ Selbstverständlich darf man seine Rennschnecke mit Leckereien vorwärtslocken. Angeblich soll Knoblauchwasser anspornen.

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3 PfĂĽtzenspass
FĂĽr Wasserratten: Eine groooooĂźe PfĂĽtze – was fĂĽr ein Himmelreich! Gummistiefel an, reinhĂĽpfen und durchwaten. Irgendwo findet sich immer eine Stelle, an der sich prima ein Abfluss abzweigen und wieder stauen lässt. Und ein Stockschiffchen, das darauf fahren will. Ruckzuck sind zwei Stunden vorbei, die Bäckchen rot, das Kind glĂĽcklich. Was will man mehr?

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4 WĂĽrmergucken
Mit Neugierde: Vorschulkinder lieben es, Dinge zu beobachten und zu zählen. Perfektes Forschungsobjekt: RegenwĂĽrmer. Wie viele Treffen wir auf dem Weg zum Supermarkt? Und wo ist ĂĽberhaupt vorne und hinten? Haben RegenwĂĽrmer eigentlich Ohren? Wer vor oder nach einem Spaziergang ein bisschen im Internet stöbert, kann den Wissenspraxistest auch am lebenden Objekt machen – z.B. auch in einem Glas. Und dazu stimmt man natĂĽrlich das Regenwurmlied an: „Hörst du die RegenwĂĽrmer husten? Ă–hö-öhö!“ (Melodie im Netz)

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5 Kräuterhexe
Als Antrieb: Beim Herbstspaziergang lassen sich Erwachsene gern den Kopf freipusten. Den Kleinen ist das zu langweilig. Sie bekommen den Auftrag, am Wegesrand Spitzwgerich zu finden. Wer die Blätter pflückt und trocknet, hat für die kommende kalte Jahreszeit einen wunderbaren Hustentee daheim. Und mit dem Rest kann man prima Weitschießen spielen: Stängel als Schlaufe um den Samenstand ziehen und wegschnippen.

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6 Matschfarbe
Mit Forscherdrang: Aus welchem Naturmaterial lässt sich wohl am besten Farbe herstellen? Aus kleine gehackten Blättern oder zerbröselten Erdklumpen? ZerstoĂźenen Steinen oder geraspelten Beeren? Und wie viele Farbtöne können wir produzieren? Ein paar Eimer oder alte Dosen ein bisschen Regenwasser und viel kindliche Neugier – schon entstehen die schönsten Erkenntnisse und Gemälde. NatĂĽrlich brauchen die kleinen Maler dafĂĽr dann auch eine Wand!

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7 Drachenfangen
Gegen KaltfĂĽĂźe: Sind genĂĽgend Kinder da, um zwei Manschaften zu grĂĽnden? Dann vereinigt sich jede zu einem Drachen, indem sich die Kinder hintereinander aufstellen und sich an den HĂĽften des Vordermannes festhalten. Der Vorderste ist der Drachenkopf, der Hinterste der Drachenpo – ihm wird hinten ein Tuch in den Hosenbund gesteckt. Nun mĂĽssen die Drachen versuchen, sich gegenseitig diesen Drachenschwanz zu stibitzen. Dabei darf jedoch nur das Drachenkof-Kind nach dem Tuch schnappen und alle anderen Kinder dĂĽrfen nicht auseinanderfallen. Bei zu wenig Kindern bekommt nur einer einen Drachenschwanz und die anderen mĂĽssen ihn schnappen.

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