Spass am SCHENKEN


ERST EINS,
DANN ZWEI,
DANN DREI,
DANN VIER…

Bald steht das Christkind vor der T├╝r. Und schon fangen Kinder an, ihre Wunschzettel zu schreiben. Aber welche W├╝nsche sind sinnvoll? Soll man auf alle eingehen? Und wie viele sollen wirklich in Erf├╝llung gehen? Hier sind einige Tipps, damit das sch├Ânste Fest des Jahres f├╝r alle unvergesslich wird.

WENIGER IST MEHR
Es ist unglaublich, welche Fantasie Kinder entwickeln, wenn das Weihnachtsfest naht. Da wird die Wunschliste l├Ąnger und l├Ąnger. Und oft stehen ganz ├╝berraschende Dinge drauf, von denen man gar nichts wusste. Was tun? Die Liste einfach abarbeiten? Bestimmt nicht. Der Wunschzettel ist kein Bestellformular. Um nicht die Qual der Wahl zu haben, sollten Eltern das ganze Jahr ├╝ber gut hinh├Âren, wenn ihre Kinder W├╝nsche ├Ąu├čern. Kommt ein Wunsch immer wieder vor, und das ├╝ber Wochen oder Monate hinweg, dann sollten Sie ihn ernst nehmen. Haben Sie also ruhig Mut zur L├╝cke. Viele Geschenke sind nicht nur ├╝ber´Čé ├╝ssig ÔÇô sie k├Ânnen sich sogar kontraproduktiv auswirken: Wenn ein Kind keine nagende Vorfreude mehr emp´Čünden kann, weil ihm jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird, verliert es die F├Ąhigkeit, sich zu freuen.

ALTERSGEMÄSS SCHENKEN
Der beste Freund Ihres Spr├Âsslings bekommt mit f├╝nf Jahren ein Handy? Oder eine XBox? Und jetzt will Ihr Kind das Gleiche? Keine Sorge: Sie m├╝ssen nicht alles mitmachen, nur um Entt├Ąuschungen zu vermeiden. Es gibt nun mal Geschenke, die f├╝r ├ältere besser geeignet sind. Erkl├Ąren┬á Sie ihm dann schon lange vor Weihnachten, warum Sie dieses Geschenk nicht kaufen werden ÔÇô oder sagen Sie, dass Sie es so mit dem Weihnachtsmann besprochen haben. Oft handelt es sich um Impulsw├╝nsche. Und die ver´Čéiegen so schnell, wie sie gekommen sind. Wenn der Wunsch sich hartn├Ąckig h├Ąlt, dann hilft nur eins: Sie vereinbaren zusammen mit Ihrem Kind, dass es das Geschenk bekommt, wenn es ein oder zwei Jahre ├Ąlter ist.

KINDERW├ťNSCHE
ERNST NEHMEN
Sie ´Čünden das Stofftier bl├Âd, das Ihre Tochter sich w├╝nscht? Sie konnten mit ferngesteuerten Autos nie was anfangen? Und Sie halten┬á Lichtschwerter f├╝r p├Ądagogisch bedenklich? Sie glauben, Ihr Kind sollte doch lieber ein Buch von Erich K├Ąstner bekommen, weil Sie es als Kind selbst so gerne gelesen haben? Bitte versuchen Sie trotzdem, Ihrem Kind nicht Ihre eigenen W├╝nsche aufzuzwingen. Kinder w├╝nschen sich oft das, was ihre Freunde besitzen. Das ist der ganz normale Drang, sich mit einer Gruppe zu identi´Čüzieren. Wenn es also die schrillen Fussballschuhe sein m├╝ssen, dann ├╝berwinden Sie sich. Und kaufen Sie am besten die von der angesagten Marke. Nichts ist f├╝r Kids
unangenehmer, als ein Me-too-Produkt hervorzeigen zu m├╝ssen.

PSSST! NIX VERRATEN!
Ist es die sprechende Puppe? Oder die Carrera-Bahn? Ist es der Lego-Baukasten oder die Barbie-Puppe? Bitte lassen Sie Ihr Kind im Ungewissen, wenn es um Geschenke geht. Wissenschaftler haben n├Ąmlich herausgefunden, was wir immer schon vermutet haben: Es ist nicht nur die Erf├╝llung eines Wunsches, die Gl├╝cksgef├╝hle ausl├Âst. Es ist vor allem der ├ťberraschungsefekt. Verantwortlich daf├╝r ist das Belohnungszentrum im Hirn. Es gibt Zellen, die besonders heftig aktiviert werden, wenn eine unerwartete Belohnung erfolgt. Also, bei├čen Sie sich auf die Zunge. Und suchen Sie blo├č ein gutes Versteck aus!

 

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