DER SPROSS & DIE SPROSSEN


„An die Schaufeln, fertig, los!“ Sobald wieder Wärme ins Land zieht, geht das große Buddeln los. Egal ob Garten, Balkon oder Fensterbank – ein kleiner Kinder-Garten hat überall Platz …

Löcher buddeln, mit Wasser hantieren, ein bisschen  matschen  und  dabei  beobachten, was da so alles kreucht und fleucht – kann es für Kinder etwas Schöneres geben? Von klein auf haben sie den natürlichen Drang, nach draußen zu gehen, wo kleine Käfer sie in ihren Bann ziehen und es immer etwas für ihre Händchen zu werkeln gibt. Haben Sie auch so einen  kleinen  Gartenzwerg  zu  Hause?  Dann schenken Sie ihm doch ein Beet oder einen ei-genen  Balkonkasten  und  erfreuen  Sie  sich  an den  leuchtenden  Augen!  Damit  ein  Kinder-Garten  möglichst  lange  für  den  Nachwuchs attraktiv bleibt, gibt es ein paar Dinge zu
beachten.  Zunächst  einmal  muss  den  Eltern klar sein, dass Kinder erst etwa ab dem Teenie-
alter wirklich eigenständig die Verantwortung für „ihr Grün“ übernehmen können. Säen Sie
also lieber nicht zu viel aus und drücken Sie ein Auge  zu,  wenn  Sie  auch  mal  rettend  mit  der
Gießkanne  eingreifen  müssen  –  für  Kinder zählen der Moment des Tuns und sichtbare Erfolge. Deshalb ist es auch ratsam, schnell wachsende,  stabile  und  ertragreiche  Erntepflanzen für das erste Kinderbeet oder den eigenen Topf auszusuchen.
Achtung: Wer sich für essbare Blüten und Beeren  entscheidet,  sollte  seinem  Kind  klar-
machen,  dass  es  auch  (sehr)  giftige Varianten davon gibt. Eisenhut, Eibe & Co. haben in ei-
nem Kleinkinder-Garten ohnehin nichts verloren. Aber auch scheinbar „gute“ Pflanzen über-
raschen – isst man sie roh – mit gefährlichen Vergiftungserscheinungen: Die grüne Garten-
bohne z. B. verliert ihre Toxine erst beim Kochen!  Doch  wie  immer  macht  auch  bei  den
Pflanzen  die  Dosis  das  Gift.  Genauere  Infos gibt z. B. die Broschüre „Giftpflanzen. Beschauen, nicht kauen“, die Sie im Netz unter demselben Suchbegriff als PDF finden.

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